Coaching für Einzelpersonen und Teams

Der Alltag mit Kindern bringt uns manchmal an unsere Grenzen. Um nicht dort zu verweilen, einen Schritt nach vorne zu gehen, bedarf es eines Blickes von außen und Mut zur Veränderung.

Ich kann Ihnen neue Anstöße geben, um die von Ihnen gewünschten Veränderungen zu thematisieren,vorzubereiten und durchzuführen. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass Sie Ihre eigenen Techniken und ‘’Werkzeuge’’ entwickeln, die angepasst an Ihre Umgebung und Konditionen einen positiven Langzeiteffekt schaffen.

Ist Ihr Ziel ein Outdoor- Konzept samt Baumhaus, Micro-Farming, ein Lehmhaus oder Lehmofen, bei dem alle Beteiligten und vor allem die Kinder ihre Ingenieur Fähigkeiten zeigen und erweitern können?
Oder wünschen Sie sich ein pädagogisches I Can…! Konzept welches Sie, Ihr Team und Eltern zusammen bringt, um Klarheit zu bekommen über die Entwicklung der Kinder und deren Förderung. Hierbei steht auch im Vordergrund, wer, Institution und/oder Eltern, welche Förderung zu leisten hat. Die optimale Nutzung beider Kräfte (Eltern und Begleiter/innen) und Orte (Institution und Zuhause) ergeben eine sinnvolle und lang anhaltende positive Entwicklung der Kinder.

Durch genaues Hinhören und -schauen schaffe ich mir Klarheit über die aktuelle Situation und gemeinsam erarbeiten wir eine Zielsetzung. Gemeinsam bedeutet auch, Kinder und deren Begleiter/innen, Eltern und die Mitarbeiter Ihrer Institution mit einzubeziehen. Das Ergebnis ist, eine gestärkte Einheit im direkten Umfeld des Kindes zu erzielen und Erfolge gemeinsam zu feiern. Meine fundierten Erfahrungen im Bereich Projekt Basiertes Lernen, setze ich auch beim Coachen ein.

Lehmhaus Bau mit Kindern: Ingenieure und Künstler am Werk

Wenn Sie einmal den Baustoff Lehm in der Hand und zwischen den Zehen hatten, lässt er Sie nicht so schnell wieder los. Die einzigartige Erfahrung, dieses Material zu formen, weckt bei Kindern und auch Erwachsenen eine Freunde die sie nicht missen möchten.

Ein Haus aus Lehm zu bauen ist selbst mit Kleinkindern möglich. Es bedarf einer großen Portion Lehmerde, Stroh, Wasser, eine feste Plane und viele Füße und Hände, die helfen, diese Materialien miteinander zu einer klebrigen Masse zu verarbeiten. Das Mischen der Materialien kann mit Kindern aller Altersklassen geschehen, aber es bedarf auch der Kraft der Erwachsenen, um sie bei gewissen Arbeitsschritten zu unterstützen.Teamwork wird beim Bau des Lehmhauses ganz groß geschrieben.

Die Planung eines Lehmhauses bezieht die Wohnkultur der unmittelbaren Umgebung und ebenso die architektonische Kunst mit ein. Der Blick auf berühmte Architekten und Künstler gibt uns einen willkommenen Anlass, um Farben und Formen eines Lehmhauses zu planen. Die Vorstellungskraft wird im höchsten Maße gefördert und die Ideen der Kinder umzusetzen hat Vorrang. Zwar bedarf die Wand- und Dachkonstruktion einer gewissen Statik, doch gibt es auch hier viel Spielraum für Fantasie.

Das Rollenspiel im Outdoor-Bereich bekommt durch das selbstgebaute Lehmhaus eine Intensität, die kaum zu übertreffen ist. Ob Wohnhaus, Supermarkt, Pferdestall oder Krankenhaus, es passen sich mit Hilfe weniger Utensilien den Spielideen der Kinder an. Die Naturschauspiele wie Regen, Schnee und Hagel geschützt im Lehmhaus zu verfolgen, sind für die Kinder ein einmaliges Natur-Erlebnis.

Eine rechtzeitige Planung für dieses Projekt ist notwendig, denn die eigentliche Bauphase bedarf 3-4 Tage Sonnenschein und damit die Wände gut durchtrocknen, Temperaturen um ca 20 Grad.

Vom Erdofen Bau und zum Kochbuch: Ein Kinderspiel

Der Bau eines Erdofens und die Entstehung eines individuellen Kochbuchs sind unmittelbar miteinander verbunden. Das geerntete Gemüse im selbstgebauten Erdofen zu kochen ist eine Erfahrung, die tief unter die Haut geht. Mit lokalen Materialien wie Stroh, Lehmerde und Backsteinen wird das Bauen zu einem architektonischen Ingenieurprojekt, welches mit keinem anderen Projekt vergleichbar ist. Kinder und Erwachsene sammeln Informationen zu komplexen Themen wie Bodenbeschaffenheit, Baumaterialien ( Backsteine, Schamott, Stroh, Lehm ), Statik und natürlich auch Kunst und Kultur. Der Sandkasten und die Erde, auf der die Kinder spielen, wird zum lebendigen Labor, denn eine einfache Bodenanalyse ist unumgänglich. Vielleicht befindet sich der gesuchte Baustoff Lehm bereits unter ihren Füssen? Der Standort eines Erdofens bedarf gründlicher Planung und ein 3D Modell Lageplan des Grundstücks gehört genauso, wie der sichere Umgang mit Feuer, auf die To-Do Liste.

Erdöfen sind ein kulturelles Erbe, das noch in vielen Ländern und Kulturen aktiv gepflegt wird. Ein Blick in die Umgebung lohnt sich! Vielleicht gibt es in unmittelbarer Nähe noch einen Erdofen!

Das Backen und Kochen im Erdofen ist die sicherste Form von Outdoor-Essenszubereitung.

Mit ein wenig Übung gelingen die köstlichsten Gerichte, welche sogleich mit Fotos und gemalten Rezepten dokumentiert werden. Das Endresultat eines jeden Jahres ist ein fantastisches Erdofen Kochbuch, zusammengestellt mit all den leckeren Gerichten, die von den Kindern gekocht und gebacken worden sind. Es beinhaltet auch eine Bauanleitung, denn Do-it-yourself ist erwünscht!

Outdoor Konzeptentwicklung: Individuelle Planung und Ausführung mit Kindern

Vielleicht haben Sie bereits einen Outdoor-Bereich (1. Baumhaus/ 2. Strassenbau, 3. Loose Play), welcher nicht effizient genutzt wird, oder Sie planen ein neues naturverbundenes pädagogisches Konzept, auf jeden Fall sollten Sie die Kinder in jeder Phase,von der Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung, mit einbeziehen. Aktive nachhaltige Landschaftsgestaltung mit und für Kinder bietet eine einzigartige Chance, das Projekt-Basierte-Lernen im Alltag zu verankern.

Der Outdoor Bereich lässt sich auf vielfältige Weise in ein Lern- und Experimentier Umfeld verwandeln. Eine Auswahl an sogenannten Loose-Play Materialien wie Bretter, Tonnen, Rohre, dicke Taue, Kisten, Holzblöcke und Baumstämme sind für diesen Experimentierbereich Standard.Die Kinder können nach Belieben diese Materialien tragen, rollen oder schieben und bauen damit ihre Straßen, Brücken, Häuser oder auch Bewegungsparcours. Die Landschaft des Outdoor-Bereiches verändert sich mit jedem Bauvorhaben und die Ideen der Kinder werden sichtlich. Auch körperlicher Einsatz ist gefordert und oft kommt dabei Teamarbeit mit ins Spiel. Nach dem Motto ‘’Zusammen schaffen wir es!’’ werden dicke Baumstämme durch den Outdoor Bereich geschoben oder gezogen, bis sie am geplanten Ort liegen.

Ein Baumhaus oder eine Straße für die Fahrzeuge sind umfassende Projekte, die einer intensiven Planung bedürfen und je nach Größe des Projektes müssen entsprechende Kosten eingeplant werden.

Es gibt unendlich viele Optionen den Outdoor Bereich zu gestalten. Das Potenzial der bereits vorhandenen Umgebung samt landschaftlichen Eigenheiten wie z.B. Bäume, Hügel und Senken werden in der Planung berücksichtigt. Schritt für Schritt entfaltet sich so der Outdoor-Bereich, den die Kinder und auch wir Erwachsene erträumen.

Micro- Farming mit Kindern: Das Selbstversorger Fundament

Von den Samen, welche wir aus unserem frischem Obst oder Gemüse sammeln, einer Samenbibliothek, dem Samenbuch, einem Gemüsebeet, dem Komposthaufen, bis hin zum Erntefest, dem Lehmofen und dem Kochbuch, alles findet seinen Platz im Projekt Micro Farming. Nicht nur die Kinder, auch deren Begleiter-innen lernen Hands-On im Jahreszyklus, wie sich unsere Lebensmittelkette schließt. Eine nachhaltige Erfahrung, die nicht nur Bereiche der Biologie, der Mathematik und der Literatur abdeckt, sondern auch lebenslang körperliche und mentale Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit fördert. Mit viel körperlichem Einsatz und Durchhaltevermögen, gelingt es trotz mancher Schneckenplage, Trockenzeiten oder Hagelschauer, Gemüse und auch Obst selbst zu züchten.

Das geerntete Gemüse und Obst belohnt am Ende all die fleißigen Gärtner-innen!

Entdecken Sie das „I Can…!“- System

Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Begleitung von Eltern auf dem Bildungsweg ihrer Kinder habe ich das „I Can…!“-System als umfassenden pädagogischen Leitfaden entwickelt. Dieses visuelle pädagogische Konzept habe ich als Grundlage für meinen Early Birds Istanbul Kindergarten genommen, um gleichzeitig Lehrkräfte und Eltern die Entwicklung und Förderung der Kinder im Kindergarten und zu Hause zu erleichtern.

Der Leitfaden umfasst 60 „I Can…“-!Karten, ein dazugehöriges Eltern-Handbuch und ein pädagogischer Leitfaden für Kindergärten. Er berücksichtigt die grundlegenden Fähigkeiten und Meilensteine, die Kinder im Kindergartenalter erreichen sollen. Die Karten decken die Bereiche der sozialen und emotionalen Entwicklung, Lebenskompetenzen, Sprachkompetenz, körperliche und kognitive Entwicklung ab und sind flexibel einsetzbar, je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes.

Das Konzept ist einfach: Zu Beginn des Kindergartenjahres erhalten Eltern das „I can…!…“-Set und werden ermutigt, die Karten zu nutzen, um die aktuelle Entwicklung ihres Kindes festzuhalten und zu fördern. Jede Karte enthält eine positive „I Can…!“-Bestätigung, wie zum Beispiel: „Ich kann fröhlich ‚Bis später‘ zu Mama und Papa sagen“ oder „Ich kann den Morgenkreis genießen“.

Im Laufe des Kindergartenjahres empfehlen wir Eltern, die Karten und den Leitfaden regelmäßig zu nutzen, um die Entwicklung ihres Kindes zu verfolgen und die strukturierten, praktischen Ratschläge in ihre Förderstrategien einfließen zu lassen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass der „I Can…!“-Leitfaden nicht abgeschlossen werden muss, sondern als fortlaufende Ressource konzipiert ist, die Reflexion, Gespräche und eine bedarfsgerechte Begleitung unterstützt, während sich Kinder in ihrem eigenen Tempo entwickeln.

Auch Lehrkräfte nutzen denselben Leitfaden, um jedes Kind auf seinem Lernweg zu begleiten und zu fördern. Das „I Can…!“-System fördert somit eine unterstützende und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten. Die gemeinsame Kenntnis von Eltern und Lehrkräften ist entscheidend für eine durchdachte und individuelle Förderung jedes Kindes. Durch die Verwendung desselben Rahmens gewährleisten wir zudem eine klare und transparente Kommunikation zwischen Kindergarten und Elternhaus. Dies reduziert das Risiko von Missverständnissen.

Ich habe diese Karten ursprünglich aus einem Bedürfnis heraus entwickelt. Meiner Erfahrung nach fühlen sich viele Eltern oft etwas verloren, wenn ihr Kind in den Kindergarten kommt. Es gibt so viele neue Informationen zu verarbeiten, und das kann überwältigend sein. Mithilfe dieser praktischen Ressource fühlen sie sich besser unterstützt und gestärkt auf ihrem Weg als Eltern.

Wenn Kinder wachsen und sich entwickeln, können sie aktiv in den „I Can…! “-Prozess einbezogen werden. Der Leitfaden handelt von ihnen, ist aber auch für sie. Eltern werden ermutigt, die Karten gemeinsam mit ihrem Kind zu erkunden, Erfolge zu feiern, Herausforderungen zu besprechen und die positiven Bestätigungen als gemeinsame Sprache zu nutzen, um Selbstvertrauen, Selbstwahrnehmung und ein Gefühl der Eigenverantwortung für das eigene Lernen zu stärken.Letztendlich ist das „I Can…!“- System eine vielseitige Ressource: Sie hat bereits Hunderte von Eltern, Lehrkräften und Kindern unterstützt und beweist ihren Wert immer wieder über alle Altersgruppen, Entwicklungsstufen und Lernwege hinweg.

Ihre Stärke liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit: Die Prinzipien bleiben relevant, während die Kinder wachsen, unterstützen sie so nicht nur die jungen Lernenden, sondern auch die Erwachsenen, die sie begleiten. Bei allen wächst die Überzeugung, dass Selbstvertrauen, Kompetenz und Lernen ein Leben lang anhalten wird.